PROLOG
In der audiophilen Musikwelt hat es sich längst herumgesprochen, dass die kleine Sony-Spielkonsole der ersten Generation, gemeint sind vor allem die erst ausgegebenen japanischen Modelle SCPH-1000, die über ein großartiges musikalisches Talent verfügen. Dies hängt vor allem mit ihrer immensen Rechenleistung ebenso wie den »analogen« Fähigkeiten ihres Wandlers samt Schaltung zusammen. In dieser Hinsicht ist die PS 1 mit außerordentlichen »Genen« ausgestattet wie sie keinem auch noch so highendigen CD-Player zu eigen sind. Obwohl die Playstation in ihrer Zeit alles andere als billig war, ist es allein den enorm hohen Produktionszahlen zu verdanken, eine solche Power zu diesem Preis anbieten zu können. Bei keinem CD-Player war dies auch nur annähernd der Fall.
Bereits äußere Merkmale deuten den musikalischen Einsatz an: zusätzlich zu den seriellen Schnittstellen verfügt die PS 1 noch über drei Cinchbuchsen, die sie äußerlich von den weniger audiofähigen Nachfolgemodellen unterscheiden. Das andere, indes unverwechselbare Merkmal wird erst beim Öffnen der CD-Lade sichtbar: beim gesuchten audio-tauglichen Modell ist die Lasereinheit im Unterschied zu den Nachfolgern gegensätzlich, nämlich hinten links angeordnet.
Selbst mit unmodifizierten Playstations der Cinchbaureihen kann man sehr gut CDs hören, durch individuelle Modifikationen lassen sich die guten Klangeigenschaften dieser Geräte noch erheblich verbessern. So haben sich bei kommerziellen wie auch privaten Audio-Enthusiasten die vielfältigsten und unterschiedlichsten Tuningvarianten entwickelt.
Zwar haben wir diese Ansätze aufmerksam verfolgt, sahen jedoch nie eine Veranlassung, von unseren eigenen, wesentlich weitergehenden Entwicklungswegen abzuweichen. Deshalb unterscheiden sich unsere Umbauten auch grundsätzlich von denen anderer Tuner. Unsere Entwicklungen hatten das gesamte setting des Geräts im Blick, die ganz entscheidenden Einfluss auf die musikalischen Qualitäten nahm.
So entstand unser begehrter »badboy«. Die Weiterentwicklung des badboys, die wir nach einem Baukastenprinzip vorantrieben, hat zur Vorstellung unseres 2008er Modells, der »Cochise« geführt. Diese wurde von uns mit einem gänzlich überarbeiteten Netzteil ausgestattet, weiter haben wir - und das ist einzigartig - die Ausgangsleistung boardintern auf auf ein CD-Playerübliches Niveau angehoben, sowie eine (im Urzustand unvollständige) Kanaltrennung in reines Stereo entwickelt. Auch die Ausgangsstufe wurde bei uns einzigartig und vollständig überarbeitet. Diese erstmalig umgesetzten technischen Upgrades führten zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis, das man, wenn überhaupt, ansonsten nur im Hochpreissegment erleben konnte. Mit der Entwicklung der »Cochise Vintage« und ihren Folgemodellen haben wir uns in die analoge Phalanx der Wiedergabequellen eingereiht und stellten uns der Herausforderung durch die teuersten und besten Abspielgeräte von Vinyl-Schallplatten.
Weil sie für uns eine kleine klassische Schönheit war, wurde die Optik der ursprünglichen Playstation bis auf wenige Ausnahmen beibehalten.
… denn manchmal sind auch Zwerge riesig.


Vintage von Virginia Helmle

Die SCPH-1000 die zuerst ausgegebene Baureihe der Cinchkonsole, die beste Basisversion der PlayStation1,
wir haben ausschließlich immer nur die in Japan ausgegebene SCPH-1000 verwendet um damit unsere Hochkaräter der
Cochise-Reihe, EVO II Basic, EVO II, Vintage I, Vintage II Basic, Virginia und den Dominikus
aufzubauen.....

Virginia von Dominik Helmle